Bet Tfila
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Willkommen auf der Homepage der Bet Tfila – Forschungsstelle.
Diese Webseite wird derzeit aktualisiert, um Sie auch künftig mit aktuellen Informationen zur Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa zu versorgen.

 

Welcome. This website is being updated in order to provide you with recent news from Bet Tfila – Research Unit for Jewish architecture in Europe.


Galka Scheyer – A Jewish Woman in International Art Business

Internationale Tagung, Dornse, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7, Braunschweig
26. bis 27. November 2019

Die Malerin, Kunsthändlerin und -sammlerin Galka Scheyer, geboren 1889 als Emilie Esther Scheyer, stammte aus einer Braunschweiger Unternehmerfamilie, der die seinerzeit größte Konservenfabrik der Stadt gehörte. Für ein jüdisches Mädchen aus gutbürgerlichem Haus ist ihre Biographie ausgesprochen überraschend. Ihr Weg führte sie bis in die USA, wo sie ab 1924 lebte und 1945 in Hollywood starb. Allgemeine Bekanntschaft erlangte sie durch die „Blaue Vier“, die sie gemeinsam mit vier anerkannten Künstlern des Weimarer Bauhauses gründete: Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky. Trotz ihrer weltweiten Bedeutung für die Kunstszene ist Galka Scheyer bislang weitgehend unbekannt.

Veranstaltet von der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa in Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich Museum, dem Städtischen Museum und der Stadt Braunschweig

Nähere Informationene, auch zur Anmeldung, entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm

 


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More than Bauhaus – The Architecture of the White City Tel Aviv  

Ausstellung, Filmvorführung und Buchpräsentation der »Spring School Tel Aviv« im Rahmen der Vortragsreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa im Ausstellungspavillon der Technischen Universität Braunschweig

Eröffnung am Donnerstag, 5. Dezember 2019 um 18.30 Uhr im Architekturpavillon der TU Braunschweig (Altgebäude, Pockelsstr. 4) mit dem Vortrag von Prof. Dr. Regina Stephan "Die Architektur der White City Tel Aviv", mit Filmvorstellung und Buchpräsentation

2018/19 erforschten 24 Architekturstudierende der Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem, der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Innsbruck und der Hochschule Mainz die Architektur des Bauhauses in Dessau und der Weißen Stadt Tel Aviv. Sie setzten sich mit Fragen auseinander wie: Was ist Bauhaus-Architektur? Welche besonderen Herausforderungen stellen sich im Umgang mit diesen Bauten der 1920er- und 1930er-Jahre für die Denkmalpflege in Deutschland und Israel? Und wie können die Bauten für heutige Bedürfnisse umgebaut werden?

Der Workshop wurde durch ein Filmteam der Hochschule Mainz begleitet. Der Film »More than Bauhaus – the Architecture of the White City Tel Aviv« dokumentiert die gemeinsame Arbeit in Dessau und Tel Aviv. Der gleichnamige Katalog und die Ausstellung präsentieren die Ergebnisse des Workshops und analysieren Geschichte, Gemeinsamkeiten und Trennendes zwischen dem Dessauer Original und der Architektur in Tel Aviv.

Der Vortrag wird veranstaltet vom Verein zur Förderung der Bet Tfila e. V. in Kooperation mit der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa und ist gefördert aus Studienqualitätsmitteln der FK 3.

 

 


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Unsichtbares Erbe – Die Architektur der Schlesischen Synagogen

Vortrag von Dr. Jerzy Krzysztof Kos, Kunsthistorisches Institut, Universität Breslau

Braunschweig, Technische Universität, Hörsaal SN 19.3,
Dienstag, 19. November  2019, 18.30 Uhr

Schlesien gehörte zu den wichtigsten mitteleuropäischen Regionen synagogaler Architektur im Mittelalter und im 19. Jahrhundert. Von etwa 100 schlesischen Synagogen, die bis 1938 bzw. 1940 (polnisches Oberschlesien) existierten, überdauerten etwa 15 Bauten. In seinem Vortrag analysiert Dr. Kos anhand von ausgewählten Beispielen schlesischer Synagogen die Geschichte und den aktuellen Zustand dieser Baugattung.

Dr. Jerzy Krzysztof Kos ist Kunsthistoriker und Archäologe und beschäftigt sich mit der Geschichte der europäischen, insbesondere schlesischen, Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich unter anderem auf die sakrale Architektur des 18. Jahrhunderts und die Architekturgeschichte des schlesischen Synagogenbaus. Dr. Kos ist Mitarbeiter des Kunst- historischen Instituts an der Universität Breslau; er nahm an verschiedenen internationalen Forschungsprojekten – u. a. mit der Freien Universität zu Berlin, den Universitäten Hamburg und Wien sowie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – teil.

Veranstaltet vom Verein zur Förderung der Bet Tfila e.V. in Kooperation mit der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e. V.

 


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bet-tfila.org/info 22 2019
Der neue Newsletter der Bet Tfila ist erschienen

Endlich ist es so weit: Der neue Newsletter der Bet Tfila ist im Juni 2019 erschienen. Lesen Sie ihn hier online (ca. 1,3 MB).


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