Bet Tfila
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Willkommen! Welcome!

Willkommen auf der Homepage der Bet Tfila – Forschungsstelle.
Diese Webseite wird derzeit aktualisiert, um Sie auch künftig mit aktuellen Informationen zur Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa zu versorgen.

 

Welcome. This website is being updated in order to provide you with recent news from Bet Tfila – Research Unit for Jewish architecture in Europe.


Call for Posters:
Jewish Topographies – 5th International Conference on Jewish Architecture

Technische Universität Braunschweig, 21.–23. September 2020

From September 21 to 23, 2020, Bet Tfila – Research Unit for Jewish Architecture in Europe will organize the conference “Jewish Topographies – 5th International Congress on Jewish Architecture” at the Technische Universität Braunschweig.

The conference will include a poster section, in which current research by young scientist can be presented and discussed.

A Call for Posters is open until August 15, 2020.  

 


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Abgesagt: Jüdische Gemeinden im Wandel – Objekte, Räume und Traditionen als Spiegel religiöser Transformationsprozesse nach der Schoa

internationale Konferenz,
Technische Universität Braunschweig, 17.–19. März 2020, abgesagt!

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etablierten sich in vielen Orten Deutschlands rasch – oft nur wenige Tage nach Kriegsende – jüdische Gottesdienste und Gemeinden bzw. Gemeinschaften. Die kleinen, in sich heterogenen und unter oft schwierigen Bedingungen entstandenen jüdischen Gemeinschaften gaben den Überlebenden Halt und Hoffnung. Etwa 15.000 deutsche Jüdinnen und Juden waren zu Kriegsende in Deutschland – als Überlebende oder aus der Emigration zurückgekehrt. Die Jahrzehnte des Wiederaufbaus jüdischen Lebens in Deutschland fanden in verschiedenen Phasen statt und waren eng mit der sich wandelnden soziokulturellen Zusammensetzung der Gemeinden verbunden: Neben den wenigen deutschen Jüdinnen und Juden und den DPs, die sich entschieden hatten, im Land zu bleiben, beeinflussten auch jene, die in den 1960er Jahren nach einem gescheiterten Auswanderungsversuch nach Deutschland zurückgekehrt waren, das Gemeindeleben. Die seit 1945 stattfindenden Transformationsprozesse spiegeln sich vor allem in der religiösen Praxis mit ihren sakralen Räumen, Objekten und musikalischen Traditionen wider.

Die Nachkriegszeit kann somit als Phase der Transformation des Judentums betrachtet werden, die konstitutiv für die weitere Entwicklung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Deutschland und weit darüber hinaus werden sollte. Die Tagung will diskutieren, wie sich der Neubeginn jüdischen Lebens in Deutschland nach der Schoa in Objekten, Räumen und religiösen bzw. musikalischen Praktiken widerspiegelt.

Downloaden Sie das Tagungsprogramm und das Anmeldeformular.

 

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage ist die Tagung vorerst abgesagt. 

 


 

Barbara Perlich (Hg.): Wohnen, beten, handeln. Das hochmittelalterliche jüdische Quartier ante pontem in Erfurt
Schriftenreihe der Bet Tfila, Bd. 1 

21 × 26 cm, 432 Seiten, 270 Abbildungen, Hardcover ISBN 978-3-7319-0835-7
39,95 Euro (D), 41,10 Euro (A), 45,90 CHF

Mehrere hoch- und spätmittelalterliche Gebäude bilden den Wohn- und Handelskomplex am heutigen Benediktsplatz 1 in Erfurt, dem Zentrum der mittelalterlichen Stadt. Die Baugeschichte dieses heute stark verdichteten Quartiers konnte bis zu den Gründungsbauten des 12. Jahrhundert zurückverfolgt und geklärt werden. Für das gesamte Quartier wurden zudem sämtliche besitzgeschichtlichen Quellen ausgewertet. Dabei entstand auch die hier vorgelegte vollständige Neuedition des Liber Judeorum der Stadt Erfurt (1354–1407). Neben der reinen Wohnnutzung ergaben sich Hinweise auf ein durch jüdische Bauherren errichtetes Kaufhaus, und, völlig überraschend, der Nachweis eines in der Mitte des 13. Jahrhunderts eingerichteten jüdischen Betraums, dessen Ausmalung weitgehend erhalten ist.

 Das Buch ist erschienen im Michael Imhof-Verlag.


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bet-tfila.org/info Nr. 23 2019

Im Dezember 2019 ist der neue Newsletter der Bet Tfila - Forschungsstelle erschienen. Laden Sie ihn hier herunter.

 


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Architekturen der Abwesenheit? Über Entwürfe des Hauses in jüdischen Literaturen der Gegenwart
Vortrag von Dr. Sonja Dickow, Hamburg

Di, 04. Februar 2020 um 18.30 Uhr, Hörsaal SN 19.3, Technische Universität Braunschweig, Pockelsstr. 4/Trakt Schleinitzstraße

Häuser stellen beliebte Kulissen für Familiensagas und Generationenerzählungen dar. In ihrem Vortrag geht Sonja Dickow der Frage nach, was passiert, wenn Häuser selbst zu den Hauptfiguren der literarischen Texte werden und angesichts der jüdischen Geschichte des 20. Jhs. ihre Funktion als Orte der Beständigkeit verlieren und unheimlich werden. Anhand von Beispiellektüren aus dem Buch „Konfigurationen des (Zu-)Hauses. Diaspora-Narrative und Transnationalität in jüdischen Literaturen der Gegenwart“ (J. B. Metzler-Verlag, 2019) beleuchtet der Vortrag, wie die Gegenwartsromane ausgerechnet anhand der Immobile über Flüchtigkeit, Mobilität und Mehrfachverortung reflektieren und welche alternativen Orte der Zugehörigkeit die Protagonistinnen und Protagonisten errichten.

Dr. Sonja Dickow studierte Literaturwissenschaft und Kulturanthropologie an der Universität Hamburg und war Stipendiatin in der Promotionsförderung des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Nach einem längeren Forschungsaufenthalt am „Da’at Hamakom“: Center for the Study of Cultures of Place in the Modern Jewish World in Jerusalem arbeitete sie am Universitätskolleg Hamburg. Seit April 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Veranstaltet vom Verein zur Förderung der Bet Tfila e.V. in Kooperation mit der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e. V.

 


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Galka Scheyer – A Jewish Woman in International Art Business

Internationale Tagung, Dornse, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7, Braunschweig
26. bis 27. November 2019

Die Malerin, Kunsthändlerin und -sammlerin Galka Scheyer, geboren 1889 als Emilie Esther Scheyer, stammte aus einer Braunschweiger Unternehmerfamilie, der die seinerzeit größte Konservenfabrik der Stadt gehörte. Für ein jüdisches Mädchen aus gutbürgerlichem Haus ist ihre Biographie ausgesprochen überraschend. Ihr Weg führte sie bis in die USA, wo sie ab 1924 lebte und 1945 in Hollywood starb. Allgemeine Bekanntschaft erlangte sie durch die „Blaue Vier“, die sie gemeinsam mit vier anerkannten Künstlern des Weimarer Bauhauses gründete: Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky. Trotz ihrer weltweiten Bedeutung für die Kunstszene ist Galka Scheyer bislang weitgehend unbekannt.

Veranstaltet von der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa in Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich Museum, dem Städtischen Museum und der Stadt Braunschweig

Nähere Informationene, auch zur Anmeldung, entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm

 


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More than Bauhaus – The Architecture of the White City Tel Aviv  

Ausstellung, Filmvorführung und Buchpräsentation der »Spring School Tel Aviv« im Rahmen der Vortragsreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa im Ausstellungspavillon der Technischen Universität Braunschweig

Eröffnung am Donnerstag, 5. Dezember 2019 um 18.30 Uhr im Architekturpavillon der TU Braunschweig (Altgebäude, Pockelsstr. 4) mit dem Vortrag von Prof. Dr. Regina Stephan "Die Architektur der White City Tel Aviv", mit Filmvorstellung und Buchpräsentation

2018/19 erforschten 24 Architekturstudierende der Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem, der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Innsbruck und der Hochschule Mainz die Architektur des Bauhauses in Dessau und der Weißen Stadt Tel Aviv. Sie setzten sich mit Fragen auseinander wie: Was ist Bauhaus-Architektur? Welche besonderen Herausforderungen stellen sich im Umgang mit diesen Bauten der 1920er- und 1930er-Jahre für die Denkmalpflege in Deutschland und Israel? Und wie können die Bauten für heutige Bedürfnisse umgebaut werden?

Der Workshop wurde durch ein Filmteam der Hochschule Mainz begleitet. Der Film »More than Bauhaus – the Architecture of the White City Tel Aviv« dokumentiert die gemeinsame Arbeit in Dessau und Tel Aviv. Der gleichnamige Katalog und die Ausstellung präsentieren die Ergebnisse des Workshops und analysieren Geschichte, Gemeinsamkeiten und Trennendes zwischen dem Dessauer Original und der Architektur in Tel Aviv.

Der Vortrag wird veranstaltet vom Verein zur Förderung der Bet Tfila e. V. in Kooperation mit der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa und ist gefördert aus Studienqualitätsmitteln der FK 3.

 

 


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bet-tfila.org/info 22 2019
Der neue Newsletter der Bet Tfila ist erschienen

Endlich ist es so weit: Der neue Newsletter der Bet Tfila ist im Juni 2019 erschienen. Lesen Sie ihn hier online (ca. 1,3 MB).


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