Bet Tfila
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Schriftenreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle

herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen Hinrik Thies
Die Schriften der Bet Tfila sind im Buchhandel, beim Michael Imhof Verlag oder bei der Bet Tfila – Forschungsstelle erhältlich.


Band 1

Band 1 der Schriftenreihe ist noch nicht erschienen.


 

Raum und Ritus

Band 2 – Keßler, Katrin:

Raum und Ritus der Synagoge

Liturgische und religionsgesetzliche Regeln für den mitteleuropäischen Synagogenbau

21 x 25,5 cm, 440 Seiten, 192 s/w-Abbildungen, Hardcover
Zugl.: Braunschweig, Techn. Univ., Diss., 2005
ISBN 978-3-86568-208-6; 59,– € (D)
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2007

Welche Regeln hat das Judentum für den Synagogenbau, und was geschieht während des Gottesdienstes im Synagogenraum der Männer und was bei den Frauen? Die Autorin gibt Antworten auf zahlreiche Fragen zum Bau und zur Nutzung von Synagogen, die dem Leser helfen, das jüdische Gotteshaus besser zu verstehen. Der Untersuchung am Beispiel der aschkenasischen Synagoge in Halberstadt (1712) und der sefardischen Synagoge in Amsterdam (1675) geht ein breiter Überblick über die für Bau, Gestalt und Umgang mit der Synagoge entscheidenden Gesetze voraus, die in der Tora, dem Talmud und in vielen weiteren Schriften des Judentums enthalten sind. Das Werk bietet damit eine wertvolle Hilfe für das Verständnis historischer Synagogen, aber auch wichtige Hinweise für den aktuellen Synagogenbau.

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Bauwerke jüd. Friedhöfe

Band 3 – Knufinke, Ulrich:

Bauwerke jüdischer Friedhöfe in Deutschland

21 x 25,5 cm, 456 Seiten, 238 s/w-Abbildungen, Hardcover
Zugl.: Braunschweig, Techn. Univ., Diss., 2005
ISBN 978-3-86568-206-2; 68,– € (D)
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2007

In Deutschland gab es rund 280 Bauwerke auf jüdischen Friedhöfen, von denen noch heute eine große Zahl erhalten ist. Auf der Grundlage einer Dokumentation wird ihre architekturgeschichtliche Entwicklung hier erstmals umfassend dargestellt. Jüdische Religionsgesetze und Traditionen im

Umgang mit Sterben, Tod und Bestattung geben den Rahmen für die Einrichtung der Friedhöfe und ihrer Bauten. So entstanden im 17. und 18. Jahrhundert vor allem bescheidene Waschhäuser, in denen die Leichname rituell auf die Beisetzung vorbereitet wurden. Entsprechende Räume gibt es

in jüdischen Friedhofsbauten bis heute, doch wandelten sie sich im Zuge der Emanzipations-, Assimilations- und Akkulturationsprozesse des Judentums im späten 18. und 19. Jahrhundert: Repräsentative Trauerhallen wurden zum prägenden Element der komplexer werdenden Bauwerke. Im 20. Jahrhundert war dann die Suche nach einer spezifisch jüdischen Architektur ein wichtiger Aspekt der Entwürfe der nun zumeist jüdischen Architekten. Der Nationalsozialismus brach diese Entwicklung ab. Nach 1945 sind nur wenige Neubauten entstanden, doch das Anwachsen der jüdischen Gemeinden nach 1990 lässt die Fortführung dieser Bautraditionen für die Zukunft erwarten.

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Synagoge im Mittelalter

Band 4 – Paulus, Simon:

Die Architektur der Synagoge im Mittelalter

Überlieferung und Bestand

21 x 25,5 cm, 608 Seiten, 239 s/w-Abbildungen, Hardcover
Zugl.: Braunschweig, Techn. Univ., Diss., 2005
ISBN 978-3-86568-313-7; 68,– € (D)
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2007

Als religiöses und soziales Zentrum der jüdischen Gemeinde stellte die Synagoge im Sakral- und Profanbau des Mittelalters eine gesonderte Bauaufgabe dar. Funktionale Anforderungen und Vorgaben des jüdischen Kultus, aber auch Einflüsse und Einschränkungen von Seiten der christlichen Umwelt prägten das außen- und innenräumliche Erscheinungsbild ihrer Architektur.

Basierend auf einer hier erstmalig vorgenommen Überblicksarbeit zum Bestand und der Überlieferung der Synagogenbauten im Siedlungsgebiet des mittelalterlichen aschkenasischen Judentums, widmet sich diese Studie der Untersuchung typologischer und stilistischer Merkmale sowie deren Einordnung in den Kontext abendländischer Architektur- und Kulturgeschichte.

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Synagogenarchitektur

Band 5 – Cohen-Mushlin, Aliza und Harmen H. Thies (Hg.):

Synagogenarchitektur in Deutschland

Dokumentation zur Ausstellung

21 x 25,5 cm, 272 Seiten, 298 s/w-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-86568-344-1; 19,95 € (D)
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2008

Jüdische Ritualbauten waren zwischen dem 18. Jahrhundert und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts mit über 3.000 Lehr- und Bethäusern ein integraler Bestandteil des deutschen Städtebildes. Fast sämtlich wurden sie unter der nationalsozialistischen Diktatur, einige auch erst nach 1945, zerstört, abgerissen oder umgebaut. Der Katalog zur Ausstellung "‘… und ich wurde ihnen zu einem kleinen Heiligtum …’ – Synagogen in Deutschland" – verdeutlicht anhand von Essays und beispielhaften Bauten deren Entwicklung: Beginnend mit der mittelalterlichen Synagoge in Worms, wird die Architekturgeschichte jüdischer Gotteshäuser von den in Hinterhöfen versteckten Bauwerken des Barock über die ersten im Städtebild sichtbaren klassizistischen und späteren eklektizistischen Bauten bis hin zu den monumentalen Bauwerken der Moderne vorgestellt.

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Jewish Architecture

Band 6 – Cohen-Mushlin, Aliza und Harmen H. Thies (Hg.):

Jewish Architecture in Europe

21 x 25,5 cm, 382 Seiten, 303 s/w-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-86568-346-5; 49,- € (D)
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2010

Mit Beiträgen von:
Zoya Arshavsky, Eleonora Bergman, Sonja Beyer, Maros Borsky, Ralf Busch, Cornelia Berger-Dittscheid & Hans-Christoph Dittscheid, Miguel Angel Espinosa Villegas, Daniela Gauding & Ingolf Herbarth, Samuel Gruber, Hans-Christof Haas, Isabel Haupt, Elko Hazan, Dominique Jarrassé, Sharman Kadish, Katrin Keßler, Rudolf Klein, Jaroslav Klenovsky, Ulrich Knufinke, Sergey R. Kravtsov, Carol H. Krinsky, Tobias Lamey, Vladimir Levin, Bezalel Narkiss, Simon Paulus, Attilio Petruccioli, Angeli Sachs & Edward van Voolen, Hermann Simon, Alla Sokolova, Heidi Vormann und/and Harmen H. Thies

 

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Archäologische Studien

Band 7 – Ole Harck:

Archäologische Studien zum Judentum in der europäischen Antike und dem mitteleuropäischen Mittelalter

21 x 25,5 cm, 656 Seiten, 195 s/w-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7319-0078-8; 69 €
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2014

In den Siedlungen und Städten der europäischen Antike und des zentraleuropäischen Mittelalters bildeten Juden eine Minderheit in der heidnischen bzw. christlichen Mehrheitsbevölkerung. Die meisten materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens unterscheiden sich jedoch kaum von vergleichbaren archäologischen Funden. Allein die Kultbauten wie Synagogen und Ritualbäder weisen spezifisch andere Bauweisen auf. Bei den jüdischen Grabanlagen zeigen sich seit der Antike Eigenentwicklungen, die erst im Mittelalter abgeschlossen wurden. Darüber hinaus verwendeten die Juden einige wenige besonders gefertigte liturgische Geräte, deren Symbole und hebräische Inschriften sie als jüdische Ritualobjekte identifizieren.

In seinem Buch gibt Ole Harck vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erstmalig eine Gesamtübersicht über die eindeutig als jüdisch identifizierten archäologischen Funde des zentraleuropäischen Mittelalters und beleuchtet wichtige Funde der europäischen Antike.

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Jewish Architecture
– New Sources

Band 8 – Katrin Keßler und Alexander von Kienlin (Hg.):

Jewish Architecture – New Sources and Approaches

21 x 25,5 cm, 160 Seiten, zahlr. s/w-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7319-0322-2; 24,95 €
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2015

This volume presents a wide range of articles dealing with the various aspects of Jewish architecture throughout the centuries and its interaction with literature, politics, etc. Scholars from Europe, Israel and America presented their current research on Jewish architecture at the international conference "Jewish Architecture – New Sources and Approaches" at the Technische Universität Braunschweig in April 2014. The conference marked the twentieth anniversary of the fruitful German-Israeli cooperation of the Bet Tfila – Research Unit for Jewish Architecture in Europe.

 

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Reform Judaism and
Architecture

Band 9 – Andreas Brämer, Mirko Przystawik und Harmen H. Thies (Hg.):

Reform Judaism and Architecture

21 x 25,5 cm, 176 Seiten, zahlr. s/w-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7319-0307-9; 24,95 €
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2016

The long nineteenth century was marked by social, economic, and political upheavals in Europe. The Jewish society also witnessed a modernizing change, which ultimatelyled to pluralization within the religious world. Subsequent to the Haskalah, Jewish Enlightenment, and in a complex reciprocal relationship with the emerging science of Judaism, the Jewish reformers implemented progressive changes within the Jewish liturgy which are also reflected in the architecture of Jewish sacral buildings. Starting with the Jakobstempel in Seesen, this volume "Reform Judaism and Architecture" illuminates different aspects of Jewish Reform architecture in overviews and case studies.

 

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