Bet Tfila
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Die Architekturmodelle zerstörter Synagogen der
Bet Tfila – Forschungsstelle

An der Bet Tfila – Forschungsstelle entstehen seit dem Ende der 1990er Jahre zahlreiche Rekonstruktionen zumeist zerstörter Synagogen in einheitlicher Materialität, Abstraktionsgrad und Maßstab (M 1:50). Die Modellsammlung wird in den Wanderausstellungen der Bet Tfila gezeigt.

Weitere Informationen zu den einzelnen Modellen sind auch im Ausstellungskatalog "Synagogenarchitektur in Deutschland" erhältlich. Der Ausstellungskatalog "Synagoge und Tempel" behandelt gesondert die Reformsynagogen der Sammlung.


Worms, Alte Synagoge Hintere Judengasse

errichtet: 1174/75
Modellzustand vor 1350
1938 zerstört
Wiederaufbau 1957–59




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Fürth, Altschul

errichtet: 1616–17
Umbauten 1692, 1831
1863–65 stark verändert
1938 zerstört




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Amsterdam, Sefardische Synagoge "Esnoga"

errichtet: 1671–75
erhalten, heute Museum

 




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London, Bevis Marks Synagoge

errichtet: 1699–1701
erhalten

 




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Halberstadt, Synagoge Bakenstraße

errichtet: 1174/75
Modellzustand vor 1350
1938 zerstört
Wiederaufbau 1957–59

 




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Berlin, Synagoge Heidereutergasse

errichtet: 1712–14
Zimmermeister: Michael Kemmeter
im 2. Weltkrieg zerstört und danach abgetragen

 




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Hornburg, Synagoge Dammstraße

errichtet: 1766
1924 abgebrochen, Inventar erhalten

 




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(Hamburg-)Altona, Synagoge Bäckerstraße

errichtet: 1771
Maurermeister: J. A. Trautmann
1940 abgerissen

 




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Wörlitz, Synagoge Amtsgasse

errichtet: 1789
Architekt: Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff
erhalten, Inventar 1938 zerstört

 




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Karlsruhe, Synagoge Kronenstraße

errichtet: 1798–1810
Architekt: Friedrich Weinbrenner
1871 zerstört

 




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Seesen, Jacobstempel

errichtet: bis 1810
1938 zerstört

 




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Hannover, Alte Synagoge Bergstraße

errichtet: 1827
Architekt: Friedrich August Ludwig Hellner
im 2. Weltkrieg zerstört

 




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Ingenheim, Synagoge Hauptstraße

errichtet: 1829–32
Architekt: Friedrich von Gärtner
1938 verwüstet, später abgetragen

 




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Dresden, Synagoge Brühlscher Garten

errichtet: 1838–40
Architekt: Gottfried Semper
1938 zerstört

 




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Aschenhausen, Synagoge Oberkätzer Straße

errichtet: 1843
erhalten, Inventar zerstört

 




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Köln, Synagoge Glockengasse

errichtet: 1857
Architekt: Ernst Friedrich Zwirner
1938 zerstört

 




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Breslau/Wrocław, Neue Synagoge Auf dem Anger

errichtet: 1866–72
Architekt: Edwin Oppler
1938 zerstört

 




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Eisenach, Synagoge Wörthstraße

errichtet: 1884–85
Architekt: Hermann Hahn
1938 zerstört

 




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Wolfenbüttel, Synagoge Lessingstraße

errichtet: 1893
Architekt: Constantin Uhde
1938 zerstört

 




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Bingen, Synagoge Rochusstraße

errichtet: 1905
Architekt: Ludwig Levy
1938 zerstört, Ruine später abgetragen

 




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Essen, Alte Synagoge Steeler Straße

errichtet: 1911–13 nach einem Wettbewerb 1907/08
Architekt: Edmund Körner
1938 verwüstet, später rekonstruiert
heute Haus der Begegnung

 




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Wilhelmshaven, Synagoge Börsenstraße/Parkstraße

errichtet: 1914/15
Architekt: Richard Freygang
1938 zerstört

 




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Dieburg, Synagoge Am Markt

errichtet: 1928
Architekt: Rudolph Joseph
1986 abgebrochen

 




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Plauen, Synagoge Engelstraße/Senefelderstraße

errichtet: 1929/30
Architekt: Fritz Landauer
1938 zerstört

 




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Hamburg, Tempel Oberstraße

errichtet: 1930/31
Architekten: Felix Ascher und Robert Friedmann
erhalten, heute Sendesaal des NDR

 




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Sillein/Žilina, Neologe Synagoge Hurbanova 11

errichtet: 1929/30
Architekt: Peter Behrens
erhalten

 




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